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Suppen Zutaten

Wollte man eine Geschichte über die Gastronomie schreiben,
müsste man diese mit dem Satz beginnen lassen:

Am Anfang stand die Suppe...

Eine Art »Ursuppe« hatten schon die Steinzeitmenschen, die mit glühenden Steinen in wasserfesten Säcken zubereitet wurde. Diese Suppen glichen meist einem Brei, der mit Händen gegessen wurde, bevor sich die Menschen aus anderen Materialien Essgeräte formten. Vor über 10 000 Jahren kochten dann die Ägypter Suppen in ihren Tontöpfen über offenem Feuer und reichten diese in Muschelschalen oder Hörnern.


Im Mittelalter wurde in einem »Pot au feu«, einem 100-Liter-Topf, alles gekocht, was die Ernte hergab. Das war bei den Bauern meist Gemüse, da es Fleisch nur sehr selten gab.


In Zeiten wirtschaftlicher Not im 18. und 19. Jahrhundert wurde aus der Suppe dank Benjamin Thompson, einem Amerikaner, der dafür 1791 in Bayern vom Kurfürsten zum Graf Rumford geadelt wurde, eine „anerkannte" Speise. Er erfand die berühmte Rumfordsuppe, im Volksmund auch Rumfutsch genannt. Sie bestand aus Graupen, Erbsen und Kartoffeln und war nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten ideal, um die Massen satt zu machen und zu stärken. Damit wurde ihr allerdings auch der Stempel des Arme-Leute-Essens aufgedrückt, was zur Folge hatte, dass die Suppe langsam aber sicher aus den Küchen verschwand.


Besonders in der Wirtschaftswunderzeit – in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts, als es wieder aufwärts ging, stand den Menschen nicht der Sinn nach einem Essen, das sie an Not erinnerte.


Die Suppe in den 90ern hat eine regelrechte Renaissance erlebt. An den Zubereitungsmethoden und Zutaten hat seit den 50ern viel geändert. Mit Schuld daran war die US Serie „Seinfeld”. In einer Episode verarbeitete nämlich der Comedy-Star Jerry Seinfeld eine selbst erlebte höchst peinliche Situation. Als er sich im November 1995 in der heftig frequentierten Suppenküche in der 55. Straße (259 A) nicht entscheiden konnte, welches Gericht er bestellen sollte, wurde er kurzerhand aus dem Laden geschmissen. Der Comedy-Star hatte gegen die vom Suppenkoch (Al Yeganeh) aufgestellten (wechselnden) Gebote für Kunden verstoßen und wurde dafür mit einem „No soup for you!” (Keine Suppe für dich!) vor die Tür gesetzt.

1. When you walk in move immediately to the right (Nach betreten des Ladens reihen Sie sich sofort rechts ein)

2. Order your soup with no enthusiasm at all (Bestellen Sie emotionslos Ihre Suppe)

3. Put your money on the counter and move to your left (Legen Sie Ihr Geld auf den Tresen und treten Sie nach links weg)

4. Take your soup and do not give any comments (Nehmen Sie Ihre Suppe ohne Kommentar)

Seit der Ausstrahlung dieser „Seinfeld” Episode eröffnete in New York eine Suppenbar nach der anderen. Man konnte während der Mittagszeit beobachten, wie Börsenmakler, Künstler und Schauspieler aus den umliegenden Hochhäusern in langen Schlangen geduldig auf ihre neu entdeckte Suppe warteten...


Inzwischen wird wieder auf der ganzen Welt kräftig Suppe gelöffelt. Die Suppe ist ein internationales Gericht, denn jedes Land hat seine eigene Suppen- oder Eintopfspezialität.


Eine gute Suppe hat viele ausgezeichnete Eigenschaften:

Sie wärmt, wenn es draußen kalt ist, sie erzeugt wohliges Behagen, sie trägt zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei, macht satt ohne den Magen zu belasten, aber nicht behäbig sondern fit für neue Taten und ist manchmal ein Allheilmittel bei Erkältungskrankheiten.

Keine Frage, eine Suppe ist das ideale Mittagessen für alle und besonders diejenigen, die nach der Mahlzeit wieder an die Arbeit gehen. Eine Studie hat ergeben, dass überzeugte Suppenesser sich gesünder und fettärmer ernähren als Suppenverächter.

 

Im Herbst 2005 eröffneten wir quasi zum „10-jährigen Suppen-Renaissance-Jubiläum" unsere Suppen und Salat Bar und begrüßen seit dem recht herzlich alle Suppenliebhaber und jene die es werden wollen!

Langer Rede kurzer Sinn:

„Suppe macht glücklich!"

Überzeugen Sie sich selbst davon!

 

 

 

Inhaltsstoffe

Beta-Carotin ist die Vorstufe von Vitamin A, das wir vor allem aus der Karotte her kennen. Dieses Vitamin A wirkt sich positiv auf das Sehvermögen aus! In unserer Feinen Karotten-Ingwer-Creme-Suppe ist´ ne Menge Vitamin A drin!!

 

Wenn Kinder oder Erwachsene gar kein Fleisch mögen, kann zur alternativen Eisenversorgung die Kombination Vollkornbrot + Orangensaft sehr gut beitragen.

 

Menschen, die auf das Klebereiweiß Gluten sensibel reagieren – auch Zöliakie genannt, verzichten lieber auf Lebensmittel wie Weißbrot oder Brötchen, die mit Weizen gebacken worden sind. - Alle unsere SoupWorld Suppen kochen wir glutenfei!!

Weitere Informationen zum Thema Gluten finden Sie auf der Webseite der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V.: www.dzg-online.de

 

Um Gemüse schonend zuzubereiten, sollte es mit wenig Wasser gegart werden! Bei unseren SoupWorld Suppen geben wir das Gemüse ganz zum Schluss hinein, um so viele Vitamine und nährstoffreiche Inhaltsstoffe wie möglich zu erhalten.

 

Ein anderer Name für das Vitamin C lautet Ascorbinsäure. Da Ascorbinsäure gehört zu den Antioxidantien und verhindert die Reaktion mit dem Luftsauerstoff, was besonders in der Lebensmittelherstellung wichtig ist.

Essen am Abend macht nicht dick, wenn Sie die individuelle Tagesenergiemenge nicht überschreiten. Unsere vegetarischen SoupWorld Suppen eignen sich besonders für eine kalorienarme Mahlzeit am Abend oder auch als leichter Mittagstisch!


Ob Sie Gewichtsprobleme haben, verrät Ihnen der Body-Mass-Index. Übrigens bieten Suppen alle Vorteile der gesunden Ernährung. Sie sind nicht fett, durchaus gehaltvoll und beinhalten Ballaststoffe, wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.

 

Kohlenhydrate sind reine Energielieferanten. Sie sind vor allem zu finden in Getreide und Getreideprodukten, z. B. Brot, Müsli, Reis, Nudeln, Haferflocken. Außerdem liefern Kartoffeln, Obst und Zucker Kohlenhydrate. Da der Körper laufend Energie verbraucht, muß ihm mit der Nahrung auch immer neue Energie geliefert werden.
Kohlenhydrate werden unterteilt in:

 

Einfachzucker oder Monosaccharide, z. B. Fruchtzucker oder Traubenzucker.

Zweifachzucker oder Disaccharide, z. B. Malz-, Milch- oder Haushaltszucker.

Vielfachzucker oder Polysaccaride, z. B. pflanzliche und tierische Stärke.

 

Wobei die Einfach- und Zweifachzucker praktisch sofort Energie liefern und von unserem Körper sofort aufgenommen werden. Der Bedarf an Zucker sollte am besten durch natürliche Kohlenhydrate gedeckt werden. Diese befinden sich in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten. Sie enthalten neben Zucker auch Ballaststoffe, Stärke, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die ebenfalls für den Körper wichtig sind.

 

 

 

Zusatzstoffe

Geschmacksverstärker sind Lebensmittelzusatzstoffe, die den Geschmack von Speisen verstärken. Sie haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack und sind überwiegend organische Substanzen. Ein Geschmacksverstärker auch Glutamatgenannt ist z.B. Mononatriumglutamat (E 621) - dieser ist der am meisten verwendete Geschmacksverstärker.

 

Konservierungsmittel sind Stoffe, die den Befall von natürlichen oder industriellen Produkten oder Lebensmitteln durch Mikroorganismen, Insekten oder andere Lebensformen verhindern sollen. Der Befall führt zu qualitätsmindernden Veränderungen der Produkte oder kann ein Gesundheitsrisiko darstellen.

 

Das Aroma bezeichnet den spezifischen Geruch und/oder auch Geschmack, der durch einzelne chemische Verbindungen oder Stoffgemische in Lebensmitteln verursacht wird. Wenn das Eigenaroma nicht ausreicht, werden oft aus finanziellen Gründen natürliche, naturidentische oder künstliche Aromastoffe als Lebensmittelzusatzstoff verwendet.

 

Die Fette gehören zu den Grundnahrungsmitteln, aus denen unser Körper Energie gewinnt. Aber gerade zur Energiegewinnung ist Fett nicht unbedingt erforderlich, weil wir unseren Energiebedarf in der Regel durch Kohlenhydrate decken können. Zu viel Energie wird in Depots gelagert und wartet dort auf den Verbrauch. Da aber bei einer körperlichen Anstrengung zuerst die Energie aus Kohlenhydraten verbraucht wird, werden unsere Fettlager meistens immer größer.

 

Fett ist aber nicht nur Energieträger, es liefert auch Rohstoffe für den Bau verschiedener Körpersubstanzen und die Vitamine A, D, E und K. Aus diesem Grunde müssen wir Fett mit der Nahrung zu uns nehmen. Es sollte aber nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr aus Fett bestehen. Ganz wichtig ist es, darauf zu achten, dass bei dieser Menge auch die versteckten Fette mitgezählt werden müssen. Eine Bratwurst, die wir mal eben nebenbei genießen, deckt schon den gesamten Tagesbedarf an Fett!

 

Die Sojabohne - häufig auch einfach als Soja bezeichnet, ist eine Hülsenfrucht. Die Frucht wird ebenfalls als Sojabohne oder Soja bezeichnet. Sie hat einen hohen Gehalt an Eiweiß (etwa 30 bis 50 %) und Öl (etwa 14 bis 24 %), wobei letzterer ungewöhnlich für Bohnen ist. Der überwiegende Anteil der Sojaernte wird zur Sojaölgewinnung eingesetzt, das vor allem als Lebensmittel, aber z. B. auch für Biodiesel verwendet wird. Der verbleibende eiweißreiche Anteil der Bohne (rund 80 % der Masse), das Sojamehl, ist ein wichtiges Futtermittel in der Tierhaltung.

 

Außerdem stehen die Phytohormone aus Soja bei Frauen hoch im Kurs. In den Wechseljahren sollen diese Phytohormone eine natürliche Alternative zur gängigen Hormontherapie sein und gegen die typischen Beschwerden wie Hitzewallungen helfen.

 

Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der so genannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren. Die häufig auch als Tenside bezeichneten Hilfsstoffe finden eine breite Anwendung in der Pharmazie, in der Lebensmitteltechnologie als Lebensmittelzusatzstoffe und z.B. in der Kosmetik.

 

Die Menschen im antiken Griechenland verwendeten bereits die emulgierende Kraft von Bienenwachs für Kosmetika und Eigelb war im frühen 19. Jahrhundert wahrscheinlich der erste jemals verwendete Emulgator in der Lebensmittelproduktion. Aufgrund der eher kurzen Haltbarkeit von Eigelb, wechselten die Hersteller zu dem aus Sojabohnen gewonnenen Lecithin, seit 1920 ein wichtiges Lebensmittelprodukt.

 

Gluten ist der Oberbegriff für bestimmte Eiweißbestandteile im Getreide. Unverträglich sind die Glutene aus Weizen und seinen Verwandten wie Dinkel, Kammut oder Einkorn sowie Roggen, Gerste und Hafer. Auch bestimmte Wildreisarten, die botanisch mit Hafer verwandt sind, enthalten das schädigende Eiweiß.

 

Bestandteile des Glutens können bei Menschen mit entsprechender Veranlagung zu Zöliakie - einer chronischen Erkrankung des Dünndarmes aufgrund einer Glutenempfindlichkeit – zu gesundheitlichen Folgen führen.

 

Ca. jeder 500. Deutsche verträgt das Eiweiß Gluten nicht. Aber 70 bis 80 Prozent der Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung, denn häufig leiden sie unter untypischen Symptomen. Wir kochen übrigens alle unsere Suppen glutenfrei!

 

Laktose - auch Milchzucker oder Sandzucker genannt, ist ein in Milch und Milchprodukten in Mengen von 1,5–8 % enthaltener Zucker. Es gibt viele Menschen die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bzw. eine Laktoseintoleranz haben. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Milchallergie!

 

Von Laktoseintoleranz spricht man, wenn das körpereigene Enzym Lactase nicht oder nur noch teilweise vorhanden ist. Dieses Enzym ist verantwortlich für die Spaltung von Laktose in die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose die vom Körper verwertet bzw. dem Stoffwechsel zugeführt werden können.

 

Diese Beiträge sind dem UGB-Archiv entnommen.
Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglicherweise neu bewertet werden müssen.